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TCM bei Hund & Pferd einfach erklärt – Sanfte Heilkunst für unsere Tiere

Aktualisiert: 29. Dez. 2025

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist nicht nur beim Menschen beliebt – sie wird auch in der Tierheilkunde immer häufiger eingesetzt. Besonders Hunde und Pferde profitieren von diesen sanften, ganzheitlichen Methoden.Doch was genau steckt dahinter? Und wie hilft TCM unseren Vierbeinern wirklich?

In diesem Beitrag erkläre ich dir die wichtigsten Grundlagen der TCM – einfach, verständlich und alltagsnah.



Was ist TCM überhaupt?

Die Traditionelle Chinesische Medizin basiert auf dem Konzept, dass der Körper im Gleichgewicht sein muss, damit Gesundheit entstehen kann. Dieses Gleichgewicht wird durch die Lebensenergie Qi (ausgesprochen: „Tschi“) aufrechterhalten.

Fließt Qi harmonisch, fühlt sich dein Tier wohl. Wird der Energiefluss gestört, können Schmerzen, Verspannungen oder Krankheiten entstehen.


Die Grundprinzipien der TCM für Tiere

1. Yin & Yang – Das Gleichgewicht

Yin steht für Ruhe, Kälte und Erholung.Yang steht für Aktivität, Wärme und Energie.

Bei gesundheitlichen Problemen liegt oft ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang vor – z. B. zu viel Hitze im Körper (Yang-Überschuss) oder Energiemangel (Yin-Schwäche).


2. Meridiane – Die Energiebahnen

Durch den Tierkörper verlaufen verschiedene Meridiane, vergleichbar mit unsichtbaren Straßen, durch die Qi fließt.Blockaden in diesen Bahnen können zu:

  • Schmerzen

  • Muskelverspannungen

  • Bewegungsproblemen

  • Organschwächen

führen.


3. Die fünf Elemente

Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – jedes Element steht für bestimmte Körperbereiche und Emotionen.So kann ein Ungleichgewicht z. B. Verdauungsprobleme oder Stress begünstigen.


Wie hilft TCM Hund und Pferd konkret?

1. Akupunktur

Die wohl bekannteste Methode.Feine Nadeln regen den Energiefluss an und unterstützen:

  • Schmerzreduktion

  • Entspannung

  • Muskel- und Gelenkgesundheit

  • Immunsystem

Bei Pferden besonders beliebt: Unterstützung bei Rückenproblemen oder Verspannungen.


2. Kräutertherapie

Natürliche Kräuterrezepturen helfen bei:

  • Magen-Darm-Beschwerden

  • Atemwegsproblemen

  • Hautthemen

  • chronischen Schmerzen

Sie werden individuell auf das Tier abgestimmt.


3. Ernährung nach TCM

Hunde & Pferde profitieren von warmen, leicht verdaulichen Futtermitteln.Die Ernährung wird auf Yin/Yang abgestimmt und kann:

  • Verdauung verbessern

  • Energie steigern

  • Fellqualität fördern


4. Tuina-Massage

Eine spezielle Massagetechnik zur Lösung von Blockaden.Ideal für ältere Tiere, Tiere in der Rekonvaleszenz oder Sportpferde.


Für welche Tiere ist TCM geeignet?

TCM eignet sich besonders für:

  • Hunde mit Gelenk- oder Verdauungsproblemen

  • Pferde mit Muskelverspannungen oder Rückenbeschwerden

  • Stressanfällige Tiere

  • Senioren

  • Tiere mit chronischen Erkrankungen

Die Behandlung ist sanft, natürlich und wird von den meisten Tieren sehr gut angenommen.


Fazit: TCM – Eine wertvolle Ergänzung zur Tiergesundheit

TCM bietet eine ganzheitliche Sicht auf Hund und Pferd und unterstützt Körper, Seele und Energie gleichermaßen. Durch Akupunktur, Kräuter und Massagen kann dein Tier spürbar mehr Wohlbefinden und Bewegungsfreude gewinnen.

Für viele Tierhalter ist TCM eine wunderbare Ergänzung zur klassischen Tiermedizin – besonders bei chronischen Beschwerden, Stress oder Schmerzen.

 
 
 

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